Seelsorgeeinheit Vorallgäu aktuell auf einen B(K)lick

 

Information - Termine der feierlichen Erstkommunion 2017:

Ort

Datum

Bodnegg

23. April

Grünkraut

30. April

Schlier/Unterankenreute

07. Mai

 

Erstkommunion 2017

Liebe Eltern,
wenn Sie keinen Brief erhalten haben und Sie sich mit ihrem Kind auf die Erstkommunion vorbereiten möchten, lade ich Sie ganz herzlich zum ersten Elternabend ein:
In Unterankenreute im Pfarrsaal zusammen mit Schlier
Donnerstag, 24. November 2016, 20.00 Uhr
In Bodnegg, in der Gemeindebücherei
Montag, 28. November 2016, 19.00 Uhr
In Grünkraut, im Kath. Gemeindehaus
Montag, 12. Dezember 2016, 19.00 Uhr
Bei diesem Elternabend stelle ich Ihnen den diesjährigen Vorbereitungsweg zur Erstkommunion vor und beantworte gerne Ihre Fragen.
Ihr Pfarrer Michael Stork


Firmung 2017

„Jedes Mal, wenn ich das Evangelium lese,

finde ich Jesus.“ Mit diesem Wort von Papst Franziskus möchte schon einmal zur Firmvorbereitung im kommenden Jahr einladen. Sie wird auch im Jahre 2017 ein Weg sein, den wir wieder mit dem Evangelisten Markus gehen wollen.

Einladen möchte ich auch Menschen, deren eigene Firmung bereits zurückliegt, sich zu überlegen, ob sie nicht die jungen Menschen als Gruppenbegleiter auf diesem Wegstück begleiten wollen. Die Firmung feiern wir am 25. Juni in Bodnegg und in Schlier.

 

Klaus Friedrich, Diakon


„Schwerter zu Pflugscharen“

Mit diesem programmatischen Prophetenwort beginnt die katholische Kirche am 1. Advent ihre Schriftverkündigung. Mutige evangelische Christen haben vor Jahrzehnten mit diesem Wort in der DDR gegen den damaligen Wehrkundeunterricht an den Schulen und die zunehmende Militarisierung protestiert. Sie mussten dabei teils persönlich schwere Nachteile in Kauf nehmen, was sie aber nicht davon abhielt, dieses biblische Wort in die säkulare Öffentlichkeit zu tragen. Das alte Prophetenwort ist auch heute aktuell!

Klaus Friedrich, Diakon


Die Heilige Barbara: 4. Dezember

Barbara ist eine sehr beliebte Heilige, von der man allerdings nichts Gesichertes weiß. Der Legende nach lebte sie im dritten Jahrhundert im heutigen Izmid in der Türkei und wurde während der blutigen Christenverfolgung unter Kaiser Maximus Daia um 306 getötet. Die Beschreibung ihres Martertodes erfolgte erst im siebten Jahrhundert; ihre erste Darstellung in der Kunst stammt aus dem achten Jahrhundert. Ihre Popularität beruht auf der „Goldenen Legende“ aus dem 13. Jahrhundert. Dieser Legende nach wurde Barbara von ihrem heidnischen Vater in einen Turm eingeschlossen, um sie von den Christen fernzuhalten. Als ihr Vater weg war, gab sie Weisung, ein drittes Fenster in das Obergemach einzusetzen. Als der Vater zurückkam und sie deswegen zur Rede stellt, sagte sie, dass es zu Ehren der Dreifaltigkeit sein sollte. Daraufhin wurde der Vater zornig und übergab sie einem Richter, der sie zum Tode durch das Schwert verurteilte. Das Urteil wurde von ihrem eigenen Vater vollzogen, der unmittelbar darauf vom Blitz erschlagen wurde. Barbara gehört zu den Vierzehn Nothelfern: Ihr Festtag ist der 4. Dezember. In der Kunst wird sie oft mit einem Turm dargestellt. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, Feuerwehrmänner und Artilleriesoldaten, der Steinmetze, Architekten und Mathematiker.

barbarazweigDer Brauch des Barbarazweiges geht ins 15.Jahrhundert zurück und beruft sich auf eine Legende:

Auf dem Weg zum Gefängnis habe sich im Gewand Barbaras ein Kirschzweig verfangen, den sie in einen Krug mit
Wasser steckte. Am Tag ihres Martyriums habe der Zweig geblüht. Das Blühen des Barbarazweiges am Weihnachtsfest wird als außergewöhnlich und wunderbar empfunden. Christus ist der Frühling der Welt, die Zukunft der Menschen.
In der Zeit, in der wir Kinder einen Kirsch-, Pflaumen-oder Schlehen-Zweig schnitten, hat die Mutter den köstlichen Barbarakuchen gebacken.
Rezept Barbarakuchen
Teig: 200 g Butter, 250 g Zucker, 125 g Mondamin, 125 g Mehl (doppelgriffig)
4 Eier, Abrieb einer Bio-Zitrone, ½ TL. Backpulver
75 Min bei 200° C  Unter-Oberhitze oder 175° C Heißluft
Guss: 150 g Puderzucker, 4 EL Zitronensaft oder Limoncello - auf den heißen Kuchen streichen und einziehen lassen.                                                        

                                                                         

adventskalender

 

Mit Herz und Hand: Essener Adventskalender 2016
Liebe Kinder, liebe Erwachsene,

ist euch das auch schon aufgefallen? Gerade die Wochen vor und rund um Weihnachten sind voller guter Taten. Kleine und große Menschen zeigen, dass sie sich mögen. In diesen Wochen wollen wir besonders für andere da sein, und zwar mit „Herz und Hand“. Wir packen an und lassen andere nicht im Stich. Erwachsene nennen das auch „barmherzig sein“. Das heißt, wir erkennen, dass uns jemand braucht. Ohne ihn zu bemitleiden und damit zu beschämen, helfen wir und stehen ihm bei. Das ist u.a. auch gemeint, wenn Papst Franziskus vom Jahr der Barmherzigkeit spricht, das er für 2016 ausgerufen hat.

So dreht sich im Essener Adventskalender alles rund um das Herz, um Herzlichkeit und Menschlichkeit.

Er ist ab sofort nach den Gottesdiensten oder im Pfarrbüro für 3,00 € erhältlich

    

Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit
 

...Liturgische Texte

Die liturgischen Texte für die Sonntage im Jahreskreis A finden Sie unter
www.erzabtei-beuron.de/schott/jahreskreis.php

 Infos aus dem Dekanat
 Allgäu-Oberschwaben
finden Sie unter:  http://dekanat-allgaeu-oberschwaben.drs.de/index.php?id=7865
Infos der Katholischen Erwachsenenbildung
im Dekanat Allgäu-Oberschwaben
finden Sie unter: http://www.keb-rv.de/

Infos aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart
finden Sie unter  http://www.drs.de/

Seelsorge für Familien mit beh. Kindern

Aktuelle News aus dem Vatikan               erfahren Sie auf der Homepage von  
          ===> Radio Vatikan 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für
Dezember 2016
 

1. Der Skandal, dass Kinder als Soldaten missbraucht weden soll, weltweit ausgeschlossen werden.

2. Die Völker europas mögen an Hand des Eangeliums wiederentdecken, welche Freude und Hoffnung dem Leben innewohnt.


Zur Adveniat-Weihnachtsaktion

adveniat

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Adveniat-

Aktion 2016

Liebe Schwestern und Brüder,

„Gott der Armen, hilf uns, die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde, die in deinen Augen so wertvoll sind, zu retten.“ – So betet Papst Franziskus am Ende seiner Enzyklika „Laudato si’“.

Dieses Gebet rüttelt auf: Es appelliert an unsere Verantwortung für die Ärmstender Armen. Daran werden wir auch an Weihnachten erinnert: Denn das Fest der Menschwerdung Gottes ermutigt uns, alle Menschen, besonders die Verlassenen und Vergessenen, mit den liebenden Augen Gottes zu sehen.

Mit der diesjährigen Weihnachtsaktion bringt uns das Hilfswerk Adveniat die Amazonas-Region nahe. Dort tritt die Kirche für die Rechte und die Lebenschancender Indigenen ein. Sie gehören zu den Verlassenen und Vergessenen unserer Tage. Mit der Adveniat-Kollekte am Weihnachtsfest können wir Verantwortung übernehmen und die Arbeit der Kirche in Lateinamerika und der Karibik unterstützen. Tun wir dies mit unserem Gebet und unserer großherzigen Spende!

Fulda, den 22. September 2016

Für das Bistum Rottenburg-Stuttgart

 
Dr. Gebhard FürstBischof

Kath. Gefängnisseelsorge Ravensburg bittet um Unterstützung

Weihnachten im Gefängnis - das ist für viele der Inhaftierten eine sehr trostlose Zeit. Da sitzt man an Heiligabend in der Zelle - ohne Eltern und Geschwister, ohne Partnerin und v.a. ohne Kinder. Viele sagen „Die längste Nacht des Jahres“. Doch auch die Feiertage sind öde, denn Arbeitsbetriebe und Schule haben geschlossen und so sitzt man den ganzen Tag gelangweilt in der Zelle. Da ist es gut, wenn wenigstens Besuch kommt. Doch es gibt leider rund 80 Gefangene, die draußen keinen mehr haben, der sich um sie kümmert, d.h. trotz Weihnachten kein Besuch, kein Brief, kein Päckchen.

Diese 80 Gefangenen erhalten von uns Seelsorgern ein kleines Päckchen. Damit wir diese Päckchen finanzieren können, aber auch für Kalender und Kerzen für die Gottesdienstbesucher, für das Musikerhonorar im Weihnachtsgottesdienst und das ganze Jahr über für Buntstifte, Briefmarken, Bibeln, Spielkarten, Bücher, aber auch für gesellige und kulturelle Veranstaltungen sowie für viele andere „Kleinigkeiten“ sind wir dankbar für jede kleine und große finanzielle Unterstützung.

Ich bedanke mich im Voraus, wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Katholische Gefängnisseelsorge Ravensburg, Konrad Widmann (Pastoralreferent)

Hinzistobel 34, 88212 Ravensburg, Tel: 0751/373229

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spenden an: Diözese Rottenburg-Stuttgart,

IBAN: DE91 6005 0101 0001 3627 23

Verwendungszweck: Spende Gefängnisseelsorge Ravensburg


 


 

                                                 

 

          

 kirche am-ort

Lokale Kirchenentwicklung 2015-2020

In unserer Seelsorgeeinheit machen wir uns auf den Weg, um unser Leben als Getaufte und unser Zusammenleben in unserer Kirchengemeinde von Grund auf zu erneuern.

Für den bevorstehenden geistlichen Erneuerungsprozess und eine neue pastorale Ausrichtung sind die Fragen hilfreich:

Wozu sind wir heute Kirche? (VISION), Was ist unser Auftrag? (MISSION), Wie machen wir das? (STRATEGIE)

Das Ziel ist seit längerem formuliert: Die Kirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart geht diesen Weg der Entwicklung, um missionarische, diakonische, dialogische und sakramentale Kirche zu werden. Anders ausgedrückt: Als Kirche begegnen wir Menschen auf Augenhöhe (dialogisch), sind wir zum Dienst am Menschen (diakonisch) gesandt, das Evangelium zu bezeugen (missionarisch): Gott zeigt sich durch uns in Tat, Wort und Zeichen (sakramental).

KIRCHE AM ORT – Kirche an vielen Orten“ ist der Entwicklungsweg der ganzen Diözese: In allen Kirchengemeinden, Gemeinden, an allen kirchlichen Orten, in den Dekanaten und auch auf Diözesan- und Verwaltungsebene werden diese Fragen gestellt und Antworten entwickelt: Wozu sind wir heute Kirchengemeinde, KGR, eine kirchliche Gruppe in unserer Gemeinde? Was ist unser jeweiliger Auftrag? Wie machen wir das: Jeder für sich oder zusammen? Der Rottenburger Entwicklungsweg ist ein Weg der Kirchenentwicklung vor Ort: Auch in unserer Seelsorgeeinheit hat sich ein Prozessteam gebildet, das festlegt, was geschehen und woran gearbeitet werden soll. Diesem Team gehören neben unseren Zweiten KGR-Vorsitzenden Roswitha Boneberg-Behling (St. Ulrich und Magnus, Bodnegg), Frau Ines Pfluger (St. Gallus und Nikolaus, Grünkraut), Christine Hengstler (St. Martin, Schlier), Frau Marlies Waldinger (Mariä Himmelfahrt, Unterankenreute), Frau Christiane Erath, Raimund Dörflinger und Pfarrer Michael Stork an. Bei den ersten Treffen haben wir das Jammern über leerer werdende Kirchen hinter uns gelassen, und uns mit weltweiten Gemeindeaufbrüchen vertraut gemacht. An dieser Stelle danke ich allen Mitgliedern des Prozessteams für die eingesetzte Freizeit und Energie!

Der Prozess Kirche am Ort soll zuerst und vor allem ein geistlicher Übungsweg sein. Im zweiten und dritten Schritt dann auch ein pastoraler Prozess und eine Strukturreform. Ein Exerzitium der Kirche, die immer mehr werden muss, was sie von Gott her sein soll: Sein Volk in dieser Zeit.

Deshalb laden wir Sie herzlich ein: Beten Sie privat, aber auch in den kirchlichen Gruppen um die Erneuerung unseres Lebens als Getaufte. Üben wir miteinander neu ein, unter der Führung des Evangeliums und in der Nachfolge Jesu zu leben. Vertiefen wir unsere ganz persönliche Glaubens-Beziehung zu Jesus Christus, unserem Herrn, Meister und Lehrer. Gehen wir bei ihm in die Lebens-Schule. Üben wir täglich neu, was es heißt seine Schwester, sein Bruder zu sein und immer mehr eine überzeugte und überzeugende Christin, ein überzeugter und überzeugender Christ zu werden.

Mit dem Prozessteam, Ihr Pfr. Michael Stork